Android-Update auf 2.2 / Froyo

Vor einigen Tagen habe ich es bereits angekündigt – habe jetzt mein Galaxy auf Android 2.2 geupdated. Eine sehr abenteuerliche Aktion – aber fangen wir doch von vorne an.

Nachdem ich im Internet gelesen habe, dass für mein Handy die neue Android-Version verfügbar ist, musste die natürlich schnellstmöglich drauf. Damit würde, so hieß es, dann der Flash-Player gehen (und damit auch ordentliches Pokern im Internet auf dem Smartphone 😉 ) und die Skype-App auch auf dem Galaxy S laufen – das wäre das Ende des verbugten IMO-Messengers.

Einziger Haken: Für das Update ist die Software „KIES“ von Samsung in der aktuellen Version notwendig. Da ich die bisher für nichts gebraucht habe und mich davor sträube, für jedes x-beliebiges Gerät gleich eine Mörder-Software dazu zu installieren, war die Installations-CD eines der ersten Objekte, welche wieder in der Verpackung verschwunden sind. Nun denn, nach ein paar Minuten gefunden, nach vielen weiteren war das Ding auch installiert. Ein umfangreicher klotz, mit tausend Funktionen, die keiner braucht. Besonders wenig werde ich die Funktion brauchen, die mir es erlaubt, bis zu 4 Samsung-Handys gleichzeitig anzuschließen und zu synchronisieren. Leider hat es das Kies nicht mal geschafft, mein einziges Handy zu erkennen.

Dann dachte ich mir, ich bin mal besonders schlau und mache das Update. Nach kurzer Analyse war dem Programm klar, dass es etwa 87 MB an Daten braucht. Bis ungefähr 70 MB lief auch alles glatt. Danach kam dann nur noch eine Datei, die allerdings ziemlich groß war – bei 103 von 87 MB kam dann auch überraschender Weise eine Fehlermeldung. Nach einem Klick auf „erneut versuchen“ begann der Updater wieder mit seiner Arbeit. Etwas ungünstig gelöst war die Sache, dass er nicht nur die fehlgeschlagene Datei neu heruntergeladen hat, sondern komplett von vorne begonnen hat. Auch hätte man an dieser Stelle darüber nachdenken sollen, vielleicht den Downloadcounter zurückzusetzen. Wie dem auch sei, bei 206 MB kam wieder der gleiche Fehler, genauso wie bei 309 MB.

Dann habe ich mal abgebrochen. Neuer Plan: Deinstallieren, aus dem Web eine aktuelle Version laden. Muss es ja irgendwo geben. Zur Deinstallation sage ich mal nichts, an dieser Stelle würde ich einfach mal ein Bild für sich sprechen lassen:

Ich dachte mir nur nur: Ehm… Ja. war dann auch die richtige Entscheidung…

Wie dem auch sei – bin dann also auf die Samsung-Seite und habe den Fehler gemacht, deren Suche zu benutzen. Die lieferte mir beim zweiten oder dritten Versuch am Ende der ersten Seite der Ergebnisse dann einen Link zu einer Auflistung der Kies-Versionen – für jedes Samsung-Handy eine andere Version. Nur keine fürs Galaxy S. Dumm gelaufen.

Habe dann alternativ das Samsung Wave 8500 ausgewählt und fand mich im Support-Bereich dieses Handys wieder. Dort gabs dann auch die Kies-Version – aber eben nur fürs Wave 8500. Zum Glück sind auf der Detailseite rechts oben 3 Drop-Downs, mit denen man die Produktkategorien und dann das Produkt auswählen kann. Da als oberste Kategorie schon „Mobiltelefone“ ausgewählt war und ich mit dem mittleren Drop-Down (ausgewählt: „Style“) nichts anfangen konnte, durchsuchte ich also die unterste Liste – mit allen möglichen Mobiltelefonen. Aber nicht dem Galaxy S.

Also mal die Auswahl darüber betrachtet: Da das Galaxy S ja nun anscheinend mal nicht in die Kategorie „Style“ passt, muss es ja wo anders drin sein. Zur Auswahl hätten wir ja unter anderem auch noch „Touchscreen“, „Bartype“, „Business“ und ein paar andere Dinge – bei Touchscreen hab ich das Teil dann gefunden, und dort dann auch im Support-Bereich meine Kies-Version.

Die hat dann auch überraschender Weise funktioniert (naja, zumindest halbwegs – wenn sie sich nicht gerade aufgehängt hatte) und das Update auf Froyo für mich erledigt. Nach ca. 3 Stunden.

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Aufgerüstet!

Nach langer Abstinenz nun also wieder ein Lebenszeichen. Mittlerweile hat sich wieder technisch einiges getan – zum Teil zwangsweise, wie man am letzten Blog-Eintrag unschwer erkennen kann.

Leider gab es vor drei Monaten grad keine brauchbaren Laptops von Samsung, deshalb musste ich mit meinem neuen Gerät von meinem Lieblings-Hersteller abweichen. Und siehe da: Das neue Gerät von HP (gut, es ist auch kein Gerät der höchsten Preisklasse gewesen) ist schon nach zwei Monaten sehr laut gewesen, die Festplatte klickert regelmäßig vor sich hin. Wenn ich mal Zeit und Ruhe habe, muss ich wohl bei MediMax nochmal vorbei. Blöd nur, dass ich das Ding täglich dringend benötige..

Wenns schon kein Laptop von Samsung geworden ist, dann wenigstens ein Handy: Vor ca. einem Monat habe ich mir ein Galaxy S I9000 zugelegt – das „Flagschiff“ von Samsung in der Handy-Sparte und in einschlägigen Foren als die IPhone-Konkurrenz schlechthin angepriesen. Naja, ich halte von solchen Bezeichnungen nicht viel – und bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Teil.

Neben den wichtigsten Funktionen eines Telefons kann ich nun auch mobil im Internet surfen, Bilder direkt bei Facebook sharen, Emailverkehr und Skype-Konferenzen in der Straßenbahn abhandeln und – was für mich sehr beruhigend ist – notfalls auf meine Server von unterwegs zugreifen. Mittlerweile lasse ich auch mein Laptop meistens zuhause, wenn ich in die Uni fahre. Die meisten Dinge lassen sich über Smartphone erledigen. Das große Touchscreendisplay macht dabei die Bedienung sehr angenehm, besonders mit der neuen Tastatureingabe via „Swype“ – sozusagen ein T9-Nachfolger. Ich muss nun auf der Tastatur nicht mehr jeden Buchstaben einzeln antippen, es reicht, wenn ich ohne abzusetzen ungefähr über die Tasten drüberwische. Muss nur noch ein bisschen üben, die Trefferquote ist noch nicht perfekt.

Da bei solchen Geräten bekanntlich die Akkulaufzeit nicht der Renner ist, habe ich mir gleich mal einen Ersatzakku bestellt. Damit komme ich auch mal 3 Tage ohne Steckdose aus.. 😉

Momentan versuche ich grad das von Samsung dazu gelieferte Programm „Kies“ zu installieren – laut Foren soll das Programm ein Griff ins Klo sein. Nachdem schon die Installation sehr holperig verlaufen ist versucht sich das Ding grad an einem Softwareupdate, aber irgendwie will der Download einer Datei nicht gelingen. Schauen wir mal, wie es weitergeht – leider bin ich wohl auf dieses Kies angewiesen, denn nur darüber geht angeblich das Updaten des Android-Systems von der veralteten 2.1-Version zur aktuellen 2.2-Froyo-Version.

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Praxistest: Samsung Notebook vs. Schrank

So, nach langer Zeit mal wieder eine Meldung von mir. Habe gerade (unfreiwillig) einen Praxistest zum Thema Stabilität eines Samsung-Notebooks vorgenommen. Das Ergebnis entsprach den Erwartungen. Mehr dazu in den Bildern – ich fahr erstmal zu Mediamarkt..

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Filmnächte auf Notleinwand

So, nun war ich dieses Jahr auch mal auf den Filmnächten. Eigentlich wollte ich schon zur Eröffnung (Pulp Fiction) und letzte Woche zu einer Veranstaltung zum Thema Kurzfilmkomödien unter dem Titel „Und hinten scheißt die Ente“ – aber irgendwie ist daraus nichts geworden.

Nun ja – nachdem vor anderthalb Wochen die Elbe etwas über die Ufer getreten war und die Leinwand angebaut werden musste, haben die Veranstalter momentan nur eine temporäre Leinwand „aufgebaut“ – eine aufblasbare Leinwand. Im Grunde funktioniert die wie eine riesige Hüpfburg mit Bettlaken vorne dran. Auch wenn die Projektionsfläche damit etwas kleiner ist als gewohnt und die ganze Konstruktion von der Seite her mächtig schief aussah – gut funktioniert hat das Ganze.

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Eigener Webcam-Livestream

Vor einiger Zeit hab ich mal Experimente mit meiner Webcam gemacht, mit dem Ziel, aktuelle Webcam-Bilder ins Netz zu stellen. Damals ging es nur um Einzelbilder. Kostenlose Programme, die alle 10 Sekunden ein Bild machen und per FTP hochladen gibt es mittlerweile auch wie Sand am Meer.

Nun ist meine Mitbewohnerin vorübergehend in die Wohnung ihrer Eltern gezogen, um dort während deren Urlaub die Wohnung zu hüten. Um ihr trotzdem den täglichen Blick auf ihr Karnikel zu ermöglichen, gab es mal wieder Grund, um mit der Webcam herumzuexperimentieren. Mein Ziel war es diesmal allerdings nicht, Einzelbilder zur Verfügung zu stellen – sondern einen „echten“ Livestream zu erzeugen. Die Suche nach einem Programm gestaltete sich sehr schwierig, da die meisten Programme entweder Geld kosteten (was ich für dieses Experiment nicht ausgeben wollte) oder aber das Ergebnis im Windows-Media-Format lieferten. Meine Mitbewohnerin benutzt allerdings einen Mac, deshalb bezweifle ich mal, dass dies dort ohne Probleme funktionieren würde. Nach langer Suche bin ich zufällig auf eine Seite gestoßen, die mir alle Arbeit abnimmt: http://ww.com

Hier gibt es im Grunde zwei Seiten: Einmal eine Seite, die ich auf dem Laptop aufrufe, an dem die Webcam installiert ist. Dort wird ein Flash-Script geladen, welchem ich nur Zugriff auf meine Webcam ermöglichen muss, woraufhin dieses Script ohne Installation oder ähnlichem sofort die Webcambilder als Livestream im Netz bereitstellt. Auf der anderen Seite gibts eine fertige Seite, auf welchem der Livestream angezeigt wird. Will ich den Livestream starten, brauch ich also nur diese eine Seite im Browser aufzurufen, der Rest läuft vollautomatisch ab.

Effektiv braucht es also rund eine halbe Minute zum Einrichten eines funktionierenden Livestreams. Einziger Haken: Das Ganze erzeugt dauerhaft Traffic, auch wenn grad keiner den Livestream anschaut.

Hier gehts dann übrigens zum Livestream

Schwierig war dann nur noch die Positionierung der Kamera. Die ersten Versuche aus niedriger Höhe waren etwas vergeblich, damit war lediglich eine kleine Ecke im Käfig zu sehen. Erst ein paar gespannte Drähte brachten dann den Erfolg. Außerdem muss das Karnikel erstmal ohne Hütte auskommen – denn dort könnte man nicht reinschauen..

Ergänzung: Der Live-Stream wurde eingestellt, nachdem das Zimmer wieder bewohnt war.

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Italien vs. Paraguay

Nachdem sich bereits am Sonntag die deutsche Nationalmannschaft glänzend präsentiert hat, durfte gestern bekanntlich der Titelverteidiger sein erstes Spiel in dieser WM-Endrunde machen. Das Programm rings um das Spiel wurde von RTL gestaltet und aus Dresden vom Public-Viewing auf dem Filmnächteareal übertragen. Ich dachte mir: Schauen wirs uns doch mal an. Interessant war schon die Zuschauerzahl: RTL behauptete 15 000 Zuschauer – auf das Gelände passen maximal 10 000. Da waren schätzungsweise 8000 Zuschauer.

Nach jede Menge Gerede schaffte es Günther Jauch dann auch mal, auf Dresden zu sprechen zu kommen. Prompt wedelte in der ersten Reihe eine Dynamo Dresden-Fahne. Grund genug, um Fußball in Dresden anzusprechen – und in das größte Fettnäppfchen zu treten, was die Dresdner im Thema Fußball zu bieten haben. Wer den DSC mit Dynamo Dresden verwechselt, braucht sich über Pfiffe nicht zu wundern. Sowieso schien es so, als ob Jürgen Klopp seine Position auf der Bühne viel mehr Spaß machte als Herrn Jauch. Da die Fußballfans nicht sonderlich positiv gegenüber der italienischen Fußballmannschaft gestimmt waren, jubelte die große Masse (bis auf einzelne verteilte Italian-Fans) für Paraguay. Herr Klopp wusste das mit einigen Kommentaren auszunutzen und viel Applaus einzusammeln.

Nach dem Spiel wurde alle paar Minuten von einem Showact mit Feuerwerk geworben – das war auch bei sich lange hinziehenden Interviews nur bedingt hilfreich. Jürgen Klopp sammelte noch ein paar Lacher ab, nachdem er die sehr subjektive Spieleinschätzung des interviewten Italieners auf Sauerstoffmangel schob. Der Showact war dann nichts besonderes, die pyrotechnischen Experimente während des Liedes wirkten für jeden Rammstein-Fan wohl eher wie ein Kindergeburtstag mit Tischknallern. Das Feuerwerk zum Abschluss war zwar grundsätzlich nicht schlecht, aber nach den vielen großartigen Ankündigungen auch vergleichsweise mager.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen:

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Eine Straße, viele Bäume, ja das ist eine Allee!

Seit gestern ist auch für uns die WM wieder so richtig losgegangen. Und wie schon zur Fußball-EM gibts bei uns wieder das Public-Viewing am Elbufer – genau dort, wo nach der WM dann die Filmnächte sind.

Wie erwartet wwar gestern wieder sehr gute Stimmung, die in der ersten Halbzeit allerdings etwas getrübt wurde: Da RTL heute abend das Italien-Spiel aus Dresden überträgt (nicht das Spiel – aber das WM-Studio ist heute am Elbufer), stand neben dem eigentlichen großen Bildschirm nochb eine kleine RTL-Bühne, die ebenfalls ein großes Bild projezierte. Allerdings war das Hauptbild in der 1. Halbzeit immer 2 bis 3 Sekunden Verzögerung. Während also die Masse auf den großen Bildschirm die Vorbereitung der Flanke sah, sahen andere auf dem kleinen Bildschirm den Ball schon im Netz. Das Ergebniss war eine Splittung der Jubelwelle. In der 2. Halbzeit hat die Technik das Prblem dann gelöst und beide Bilder synchronisiert.

Bis Freitag muss ich mir was ausdenken, wie ich eine mindestens 2 Meter lange Fahnenstange konstruiere, die sich (eventuell in mehreren Teilen) an der Security vorbeischmuggeln lässt..

Zum Schluss noch ein Bild von der Brücke auf das Gelände noch vor dem Einlass zum Deutschlandspiel (später war leider der Akku leer).

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Arbeiten im Grünen

Was macht man, wenns in der Wohnung zu warm wird? Richtig, man verlegt sein „Homeoffice“ unter einen Baum auf die Wiese hinter dem Haus und genießt bei der Arbeit das schöne Wetter….

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Neues Spielzeug

Nachdem es lange nichts neues gab, hat sich nun endlich wieder mal was getan. Seit gestern abend haben wir ein neues Möbelstück in der WG stehen: Einen Tischkicker.

Was auf Produktbildern immer so niedlich aussieht, benötigt in der Realität einiges an Platz. Das, was wir vorher an Fremdmeinungen dazu gefunden hatten, waren Aussagen wie „unter 2m mal 3m braucht ihr gar nicht anfangen“. Und siehe da: Diese Einschätzung kommt ganz gut hin. Schlussendlich reicht uns dann der Platz an der Wand zur Küche, mit einerGrundfläche von ca. 1,50m x 2,5m – aber auch nur, weil ringsrum noch Platz zum vorbeigehen ist.

Alles in allem ein nettes Spielzeug – fraglich bleibt, wie es sich auf die Produktivität in der WG auswirkt 😉

Nachdem es lange nichts neues gab, hat sich nun endlich wieder mal was getan. Seit gestern abend haben wir ein neues Möbelstück in der WG stehen: Einen Tischkicker.

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Wer zahlt schon gerne Rechnungen..

Wir!

Natürlich nur, wenn diese wie folgt aussehen:

Zur Domainverwaltung habe ich mir der domainFactory einen sogenannten DomainManager-Account zugelegt. Dieser ist kostenlos – nur die gebuchten Domains werden bezahlt. Allerdings bekommt das das Verwaltungssystem von Domainfactory irgendwie nicht hin 😉

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